Der Einfluss von Stress auf unsere Darmbakterien

Das Hormon und Glucocorticoid Cortisol steuert das Hungergefühl, den Blutdruck, den Schlaf- und Wachrhythmus, die Verdauung und bestimmt den Umgang mit Stress. Wenn wir uns in einer Stress Situation befinden, wird der Cortisolspiegel in die Höhe getrieben. Cortisol lässt den Blutzucker steigen, reguliert Entzündungen und erhöht den Blutdruck. Dies kann kurzfristig sinnvoll sein - wenn eine tatsächliche Bedrohung vorhanden ist und der Mensch schnellstens handeln muss. Die Muskeln werden mit Glucose und das Hirn mit Sauerstoff versorgt, um sich verteidigen oder in Sicherheit bringen zu können. Wenn das Stresssystem jedoch im Dauerbetrieb verweilt, werden diverse Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen. So kann die Verdauung nicht mehr richtig arbeiten und die Vermehrung von pathogenen (krankmachenden) Darmbakterien wird begünstigt. Als wäre das nicht genug, führt Dauerstress zur Bildung freier Radikale, welche grosse Mengen an Mikronährstoffen, wie B-Vitamine, Vitamin C, Tyrosin und Magnesium verbrauchen. Weitere Folgen können die Gewichtszunahme, Bluthochdruck, Diabetes, Depression, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisabbau, Unfruchtbarkeit und womöglich Krebs und Schlaganfälle sein.

Veränderung des Lebensstils

Der Konsum der Nahrung in einem ruhigen Umfeld und intensives Kauen, tragen zu einer gesunden Verdauung bei. Auch die nächtliche Schlafphase dient der Vermehung nützlicher Darmbakterien und ermöglicht ihnen,  ihre wichtige Arbeit zu erledigen.

Die Einnahme gezielter, natürlicher, bio-verfügbarer Nahrungsergänzungsmittel und Antioxidantien hat sich als sinnvoll erwiesen. Regelmässige Massagen, Chanten und Yogaübungen vermögen den Cortisolspiegel ebenfalls zu senken. Alkohol und Kaffee erhöhen nachweislich den Cortisolspiegel und sind in stressigen Zeiten zu vermeiden.

Spezifische, rhythmische Atemübungen, mit gleichzeitiger Konzentration auf die Herzmittesowie positive Gefühle, vermögen den Cortisolspiegel nachweislich um 23% senken. HeartMath bietet mit den emWave2 Anwendungen und Geräte an, welche die Herzratenvariabilität (HRV) messen und das Autonome Nervensystem (ANS) wieder ins Gleichgewicht bringen.

Die Folgen von Stress

Stress ist nicht ein Zustand unseres Verstandes, sondern ein messbarer, gefährlicher Zustand, wenn dieser chronisch wird. Stress kann Gehirnzellen abtöten, unser Körperfett erhöhen, das Mikrobiom schädigen und chronische Entzündungen fördern.