Prebiotika

Um ein gesundes Mikrobiom wiederzuerlangen und aufrecht zu erhalten sind präbiotische Nahrungsmittel ebenso wichtig, wie eine bakterienfreundliche Ernährung und ein ausgeglichenes, stessfreies Gemüt. Präbiotikas sind Ballaststoffe die unsere probiotischen Darmbakterien nähren. Es gibt 4 verschiedene Typen von Präbiotikas: Oligosacharide (kurzkettiges Inulin), Fructooligosaccharide (FOS), Galactooligosaccharide (GOS) und Transgalactooligosaccharide (TOS). Zwei bis drei Gramm täglich genügen, um das Wachstum der gesunden, probiotischen Bakterien anzukurbeln. Pathogene Keime wie Salmonellen, Listerien Campylobakterien, Shigellen und Vibrionen gedeihen in einer zuckerhaltigen Umgebung. Prebiotika hingegen hemmen das Wachstum dieser krankmachenden Bakterien. Präbiotikas sind meist unverdauliche Kohlenhydrate pflanzlichen Ursprungs oder natürliche Milch Nebenprodukte.

Prebiotische Nahrungsmittel

  • Topinambur

  • Chicoree

  • Agave

  • Endivie

  • Lauch

  • Rote Bete (Randen)

  • Banane

  • Löwenzahn

  • Spargel

  • Polyphenole

  • Kalter Reis

  • Kartoffelsalat

  • Hafer

  • Radiccio

  • Zwiebel

  • Knoblauch

  • Pastinake

  • Brokkoli

  • Unreife Papaya

  • Unreife Mango

  • Vollkornbrot

GOS und TOS werden im Verdauungstrakt bei der Verwandlung von Laktose hergestellt. Deshalb sind der Konsum von fermentierten Milchprodukten wie selbstgemachter Jogurth und Kefir (in einer späteren Phase) optimal, da sie gleich eine genügende Menge von Prebiotika enthalten, um die probiotischen Bakterien zu füttern und am Leben zu erhalten. Dies bedeutet, dass fermentierte, säuerliche Milchprodukte eine der sichersten Mittel sind, um die probiotischen Bakterien (in den Milchprodukten, oder in Form einer Kapsel) lebendig an ihren Bestimmungsort im Dickdarm zu befördern.